Deine Zeit Teil 3

In meiner Weiterbildung zur Entspannungstrainerin habe ich mich auch mit der Work Life Balance auseinandergesetzt. Und durch Deine Zeit Teil 1 und 2 habe ich diese Gedanken und Informationen hier in meinen Blog miteinbezogen.

Heute stelle ich dir die Lebensbereiche vor und dazu einige Fragen, die dich einladen zu reflektieren.

Wie bringe ich ein harmonisches Gleichgewicht in mein Privatleben und auch in meinen Beruf ?

Der Beruf an sich bildet einen Lebensbereich, dann kommen noch die Lebensbereiche Beziehungen – Körper – Lebenssinn. Diese fallen mehr in das Privatleben hinein.

Bildquelle: privat, Silvia Wiesenhofer

Im Lebensbereich Beruf geht ja in erster Linie um Arbeit und Leistung. Wieviel Gewicht hat dieser Bereich in meinem persönlichen Leben ? Wie sehr mache ich mich stark für meinen Beruf, meine Arbeit wo ich jeden Tag stundenlang bin und dafür auch entsprechend entlohnt werde. Wie erfüllend ist es für mich dort zu arbeiten ? Macht es mich glücklich, brenne ich für meinen Beruf oder ist es eher eine Notwendigkeit ihn auszuüben, weil die Miete ja bezahlt werden muss und ich mir davon auch den einen anderen Luxus wie Auto, Urlaub und schicke Kleidung gönne ? Sage ich Ja zu meiner Arbeit ? Wie ist mein Zeitfaktor bei der Arbeit ? Im Vergleich zu den anderen Bereichen?

Was ist mit den anderen Lebensbereichen ? Beziehungen – meine Kontakte, mein Freizeitvergnügen, meine Treffen, meine Gruppen, meine Vereine oder Verbände oder auch Stammtische ? Wie intensiv lebe ich meine Kontakte ? Wieviel Zeit verbringe ich hier mit den Menschen, die mir am Herzen liegen ? Nehme ich mir ausreichend Zeit oder schiebe ich so manche Verabredung schnell mal dazwischen, lebe jedoch den sozialen Kontakt gar nicht richtig ? Wie ist mein Gleichgewicht hier?

Wieviel Zeit nehme ich mir für mich und meinen Körper, sorge für ihn, Entspannung, Erholung , Sport , meine Gesundheit ? Kümmere ich mich ? Fühle ich mich ausgeglichen und physisch stabil ? Oder vermisse ich das Nichtstun , im Whirlpool liegen oder zu einer Massage zu gehen ? Hand aufs Herz ? Wie geht es dir wirklich und deinem Körper?

Bildquelle: pixabay

Und zu guter letzt, der Lebenssinn. Was ist mir in meinem Leben wichtig ? Was für Wünsche, Träume und auch innere Bilder sehe ich und welche Visionen habe ich ? Auch hier wieder die Frage: Nehme ich mir dafür Zeit?

Es versteht sich von selbst, das alle diese Bereich nie so abdeckt werden, das sie komplett deckungsgleich sind , was den Zeitfaktor anbetrifft. Die Frage ist, was ist mir wichtig, welchen Bereich lebe ich sehr aus und welche Bereiche auch in einem guten Verhältnis miteinander.

Brennt man nur für den Beruf und lässt das Privatleben schleifen ist das ungesund auf Dauer, Beschwerden stellen sich ein, nicht selten klopft der Burn Out an die Tür.

Wer nur arbeitet, weil er es eben muss und darin keine Freude sieht lebt genauso ungesund langfristig. Keine Erfolge, kein Spaß an der Arbeit, unzureichende Kontakte zu Kollegen oder auch das verbesserungswürdige Verhältnis zu den Vorgesetzten sind eher an der Tagesordnung. Kann nicht gut gehen.

Das Gleichgewicht Beruf und Privatleben in Einklang zu bekommen ist immer mal eine Herausforderung, Am besten schreibt man sich eine Liste mit einer ehrlichen Zeiteinteilung. Wo verbringe ich wieviel Zeit ? Und dann für sich selbst analysieren, ob es so stimmig ist. Vielleicht auch erstmal eine Überraschung erleben , wer hätte das gedacht, das ich soviel Zeit in Bereich X verbringe ? Was ist mir wichtig ? Wo kann ich und möchte ich kürzer treten ? Was fehlt mir, was brauche ich ? Welcher Bereich wird vernachlässigt ?

Welche der Bereiche kann ich gut miteinander kombinieren ? Wandern mit Freunden ? Ich tu was für meinen Körper und lebe meine sozialen Kontakte. Die Lebensbereiche stehen in keiner Konkurrenz, sie dürfen und sollten sich durchaus ergänzen. Wer sich besonders stark im Lebensbereich Beruf stark macht , kann sich ja trotzdem in einem gutem Verhältnis um seinen Körper und die Gesundheit kümmern ? Und bindet im besten Fall noch seine Kontakte ein.

Sich über sich, sein Leben und die einzelnen Lebensbereiche Gedanken zu machen ist ein erster Anfang. Wo stehst du heute ? Und wo in einiger Zeit ? Was wird sich verändern ?

Dazu kann man sich zwei Kreise malen: In den Kreis alle 4 Lebensbereiche eintragen. Jetzt schaut man sich genau an, wieviel Zeit man für welche einzelne Bereiche benötigt bzw. sich Zeit nimmt. Dafür einfach parallel eine Tabelle machen. Beim Schreiben bzw. Ausfüllen wird einem schon einiges klar. Und dann in den zweiten Kreis hinschreiben, was man verändern möchte. Sind Veränderungen im Lebensbereich Lebenssinn angedacht ? Oder Beruf ?

Lass dir Zeit beim Nachdenken, beantworten der Fragen und wenn du magst, mach dir Notizen bevor du den zweiten Kreis mit Worten füllst. Veränderungen brauchen Zeit. Selbsterkenntnis ist der erste Weg . Wie die Veränderung aussieht , welche Ideen es gibt, einfach aufschreiben. Wörter, Sätze, aufschreiben , was in den Sinn kommt. Was bringt eine Veränderung mit sich – vielleicht Kritiken oder auch Spannungen im Umfeld ? Wie kannst du dazu umgehen ? Welche Lösungen fallen dir ein ? Wie kannst du reagieren und agieren?Schreib es dir auf. Das hilft sehr.

Diese Übungsaufgabe braucht Zeit ! Sie macht Spaß und alleine schon das erste Nachdenken, Hineinfühlen in sich und sein Leben weckt in dir so vieles.

Dein Mehrwert: Selbstsicherheit, Entwicklung der Persönlichkeit und auch das Leben nach den eigenen Werten immer mehr ausrichten.

Ich wünsche dir ganz viel Freude und eine gute Zeit.

Alles Liebe,

Silvia

Bildquelle: privat, Silvia Wiesenhofer

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