Hallo Hamburg

Heute komme ich dazu nun rückblickend auf das Praxisseminar zu schreiben. Es war in Hamburg und ging von Freitag bis Sonntag.

Bisher war ich immer nur durch oder an Hamburg vorbei gefahren um in den Norden zu fahren und hatte mich nie groß mit der Stadt beschäftigt. Ich bin auch kein Großstadtmensch, mag eher Kleinstädte.

Spontan beschloss ich schon am Donnerstag gleich nach dem Job los zu fahren, was sich als sehr sinnvoll rausstellte. Es ging doch recht zäh voran auf der A5 und später dann A7. Baustelle an Baustelle und einiges los auf der Straße. Irgendwann nach 22.00h dann Check in. Ich hatte mir eine kleine schöne Ferienwohnung genommen – ein wenig außerhalb. Mit im Gepäck alles fürs Homeoffice für den Freitagvormittag, denn arbeiten musste ich ja trotzdem noch am Freitag. WLAN war super in der Wohnung und die Zeit verging so schnell und zack war ich schon auf dem Weg zum Seminar.

Generell gehen die Seminare freitags um 16.00h los und am ersten Tag nur bis 19.00h. Samstag und Sonntag dann schon Beginn um 9.00h und es geht über den gesamten Tag bis Abend, Sonntags nur bis Nachmittags. Auch sehr viel Zeit miteinander , viel Input, viel Lachen, viel Nachdenkliches, viel Neues, viel Bekanntes. Raum für Ankommen , einfach Sein. Dabei sein.

In einem Hinterhof lag das kleine Yoga Studio und schon bald fanden sich alle Teilnehmer ein und wir waren eine reine Frauenrunde, auch die Leiterin des Seminars ist eine Frau.  Ich fand das Yoga Studio sehr schön, kleine Räume,. Es gab auch Räume, die nur mit Massageliege oder nur mit 2 Korbsesseln und einem kleinen runden Tisch ausgestattet waren und so viel Spielraum für Beratungen oder reine Massagetermine in dem Studio boten. Alles sehr fein, sehr hell und gemütlich, einladend, harmonisch. Wohlfühloase für 3 Tage intensiven Trainings.

In einer kleinen Runde stellten wir uns erstmal vor, jeder erzählte von sich, die einen ganz viel und ausführlich und andere kurz und bündig. Schnell verflog die Zeit, man hörte jedem zu, erkannte sich in einigen Erzählungen, Gedanken, Situationen die offen geteilt wurden wieder, manches Mal gab es auch einiges zu verdauen und zum Nachdenken. Das Leben eben.

In den nächsten 2 Tagen wurde viel geübt,was ja auch Sinn und Zweck ist bei einem Praxisseminar. Teils trainierten wir uns in 2 er Gruppen gegenseitig die klassischen Entspannungsverfahren wie Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training. Und reflektierten viel. Wie hat es gewirkt, wie gut konnte ich mich entspannen, wie ging es vorher und jetzt, was hat mir gut gefallen von der Anleiterin, was hat mir gefehlt.  Entspannungsverfahren wie Yoga und Qi Gong haben wir zusammen geübt, hier war sehr viel Spielraum, wer mag was zeigen bzw. anleiten . Das hat mir sehr gut gefallen. Jeder konnte sich so einbringen, wie es für ihn selbst gut war und es gab keine Vorgaben , das man jetzt zum Beispiel unbedingt eine bestimmte Übung den anderen präsentieren musste. Dadurch war es auch sehr kreativ, abwechslungsreich und lehrreich. Rückmeldungen gab es immer wieder.

Selbstverständlich gab es auch Pausen , so kam ich in den Genuss einen leckeren Käseteller in einem nahegelegenen Tapas Laden zu probieren. Abends bin ich dann zum Inder und habe auch nochmal sehr lecker gegessen. Das Wetter hat gut mitgespielt und so hat es Spaß gemacht in einer Großstadt zu sein.

Nachdem ganzen langen und interessanten Tag bin ich dann nochmal kurz shoppen gegangen. Soviel Zeit muss einfach sein .Da ich ja sehr gerne lese habe ich mir 3 Bücher in Hamburg gekauft, eins davon über Lachyoga. Das ist ein Thema, was ich leider gar nicht so vertieft habe , obwohl es in den Studienheften angesprochen wird. Und ich hatte ja neulich auch das große Glück gehabt und an einem Lachyoga Event live online teilzunehmen.

Ich persönlich konnte viel an dem Wochenende für mich mitnehmen. Ich hatte das Seminar extra am Schluß der Weiterbildung gebucht. Beim Mentaltrainer wird es vermutlich ähnlich sein. Leider gibt es nicht so viele Praxisseminartermine zur Auswahl und so sind sie schnell ausgebucht. Begehrt also 😉

Tja, soll man sich vorbereiten auf ein Praxisseminar und wenn ja, wie und wie intensiv ? Ich gestehe ehrlich: Ich hatte mich gar nicht richtig vorbereitet, Yoga und Qi Gong Übungen aus den Heften nicht so wirklich trainiert ( dafür andere , die mich mehr interessiert haben wie die 5 Elemente Qi Gong oder auch Yin Yoga ) , Autogenes Training war präsent durch die Wiederholung im Mentaltrainer und genauso war es auch mit der Progressiven Muskelentspannung. Ich hatte alle meine Studienhefte dabei, für meine innere Sicherheit . So konnte ich auch nochmal schnell was nachschlagen und auch mit anderen teilen. Ich denke, gelassen sein und freudig sich überraschen lassen ist ein gutes Rezept. Und ein Praxisseminar dient auch immer sehr gut zum Austausch und der persönlichen Weiterentwicklung.  Ich fand es sehr schön, mir hat es gefallen. Ich denke, jeder entscheidet für sich wie er sich vorbereitet, was er mitnimmt an Sachen. Eine Teilnehmerin hatte sogar sehr schöne Klangschalen dabei.

Als ich dann wieder Zuhause angekommen bin , hatte ich mein Zeugnis von der ILS zur Entspannungstrainerin im Briefkasten. Das hat mich sehr gefreut und war wirklich eine gelungene Überraschung. Man bekommt dies automatisch zugesendet, wenn man alle Studienhefte bearbeitet hat. Das ich es gerade bekam als ich wieder Zuhause ankam war ja echt klasse. Mit dem Besuch des Praxisseminares erhält man dann – wenn man alle Hefte bearbeitet hat – auch sein Zertifikat. Und so trudelte dies bei mir nach einigen Tagen ein- nochmal gefreut. Es ist ein sehr schönes Gefühl, es in den Händen zu halten und zu wissen:

Ich habe es geschafft, ich bin zertifizierte Entspannungstrainerin ILS.

Zur Zeit mache ich eine Meditations Challenge mit, sie geht 21 Tage und jeden Tag gibt es ein neues Mantra. Es macht richtig viel Spaß und ich genieße es sehr dort teilzunehmen und mir so eine Lernpause zu gönnen und nun im HIER und JETZT auf mich zu konzentrieren und auf das, was ich gerade brauche.  Es ist eine neue Erfahrung, die jetzt zum Ende des Jahres genau richtig kommt. Es geht um Loslassen und Neues beginnen.

Wie ich meditiere, was es mir bringt und was ich darüber erzählen kann an Erkenntnissen, Tipps erfährst du in meinem nächsten Blogartikel…und wer weiß, vielleicht produziere ich bis dahin noch eine eigene Meditation und füge sie mit ein. Alles ist möglich – aber das weißt du ja bereits durch den vergangenen Blogartikel aus September .

Alles Liebe,

Silvia

2 Kommentare zu „Hallo Hamburg

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